Domain-Weltkarte gratis

SEOs sind nunmal käuflich, da bin ich also auch keine Ausnahme. :-)

United-Domains hat eine Aktion gestartet und bietet allen Bloggern eine Domain-Weltkarte (siehe: www.domain-karte.de) im laminierten Großformat (120 cm x 60 cm) im Wert von EUR 29,- gratis an.

Was man dafür tun muß? Einfach oben auf den Link klicken, da steht alles erklärt.

Zunächst soll einfach ein Blogbeitrag über die Aktion veröffentlicht werden, den Link dorthin schickt man dann mitsamt seiner Adresse per Mail an United-Domains und erhält nach 1-2 Wochen die Karte per Post geschickt.

Backlink gratis
Die Aktion hat auch einen zweiten Teil: Wer sich mit der Karte dann fotografiert und erneut darüber bloggt (natürlich mit dem Foto) erhält einen Link dorthin von United-Domains und wird zusätzlich in deren Newsletter erwähnt. Dieser Teil ist freiwillig, wer Spaß dran hat kann also sogar noch ein wenig Werbung für seinen Blog machen.

So sieht die Karte übrigens aus:
vorschau

Wordpress SEO - Teil 2

Dies ist der zweite Teil einer Serie von Artikeln über die Möglichkeiten, die Wordpress einem SEO bietet. Wordpress hat sich in den letzten Jahren nicht nur erfolgreich als Plattform für Blogs etablieren können, sondern läßt sich mittlerweile auch als “normales” CMS einsetzen.

Inhaltsverzeichnis:

Die Struktur der Permalinks
Optimierung des Templates

Optimierung des Templates

Im Wordpress-Template selbst lassen sich noch verschiedene Optimierung vornehmen. Die wichtigsten möchte ich hier vorstellen. Die meisten beziehen sich auf die Usability der Seiten, aber ich betrachte die Usability als einen wichtigen Faktor - auch und gerade was SEO anbelangt.

Überschriften
Nicht jedes Template setzt dies von Haus aus um, also müssen wir in vielen Fällen direkt in die Templatedateien eingreifen. Betroffen sind für die Überschriften der Blogposts die Dateien page.php und post.php im Templateverzeichnis.
Der Posttitel sollten als <h1>-Überschrift ausgezeichnet sein. Im Blogpost selbst sollte für Abschnitte und Zwischenüberschriften die Tags <h2>-<hx> eingesetzt werden, je nach Wichtigkeit der Überschrift.

Geschwindigkeit ist Trumpf
Die Ladezeit der Seite ist nicht für die User von entscheidender Bedeutung. Nicht jeder User hat eine 16MBit-Anbindung und ist gewillt, mehrere Sekunden zu warten, bis sich die Seite endlich aufbaut. Auch Suchmaschinen machen zum Teil die Anzahl der Seiten, die der Crawler indiziert davon abhängig, wie langer er auf die Inhalte warten muss. Bei mehreren Milliarden Seiten, die moderne Suchmaschinen regelmäßig besuchen, wirkt sich die eine zusätzliche Sekunde massiv aus. Bei langsamen Seiten, werden daher weniger Seiten gespidert, als bei schnellen.

Wordpress bietet hier eine Reihe von Ansatzmöglichkeiten. Wenn wir uns zum Beispiel die Datei header.php anschauen, so werden dort eine Reihe von Daten bei jedem Seitenaufruf aus der Datenbank gelesen, die sich nur äußerst selten verändern:


<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<head profile="http://gmpg.org/xfn/11">
<meta http-equiv="Content-Type" content="<?php bloginfo('html_type'); ?>; charset=<?php bloginfo('charset'); ?>" />
<title><?php bloginfo('name'); ?> <?php if ( is_single() ) { ?> » Archiv <?php } ?> <?php wp_title(); ?></title>
<link rel="stylesheet" href="<?php bloginfo('stylesheet_url'); ?>" type="text/css" media="screen" />
<link rel="alternate" type=\"application/rss+xml" title="<?php bloginfo('name'); ?> RSS Feed" href="<?php bloginfo('rss2_url'); ?>" />
<link rel="pingback" href="<?php bloginfo('pingback_url'); ?>" />

Vieles hiervon muss nicht bei jedem Seitenaufruf aus der Datenbank gelesen werden. Wie oft ändert sich denn die URL zum CSS-Stylesheet? Oder die RSS-URL? Ändern wir wirklich ständig den benutzten Zeichensatz?
NEIN Deshalb können wir hier einiges mit statischen Werten ersetzen und sparen so einiges an zeit, die vergeht, bevor der User die Seite zu Gesicht bekommt. An die Daten kommt man sogar ganz einfach heran. Einfach mal den Quelltext der Blogseite im Browser anschauen, dort finden sich die Werte, die Wordpress für uns aus der Datenbank gezogen hat. Diese tragen wir an die entsprechenden Stellen einfach ein und speichern die header.php wieder. Danach kann das z.B. so aussehen:


<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<head profile="http://gmpg.org/xfn/11">
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=ISO-8859-15" />
<title><?php bloginfo('name'); ?> <?php if ( is_single() ) { ?> » Archiv <?php } ?> <?php wp_title(); ?></title>
<link rel="stylesheet" href="http://www.blogdomain.de/css/style.css" type="text/css" media="screen" />
<link rel="alternate" type=\"application/rss+xml" title="Mein Blog RSS Feed" href="http://www.blogdomain.de/feed/" />
<link rel="pingback" href="http://www.blogdomain.de/xmlrpc.php" />

Mit nur 2 Minuten Arbeit haben wir uns ganze 5 Datenbankabfragen gespart. Und das künftig bei jeden Seitenaufruf, der irgendwann erfolgt. Auch in der Datei footer.php finden sich manchmal solche Einträge. Oftmals wird dort auf den RSS-Feed verlinkt o.ä. Auch hier kann dann eine statische URL zum Feed hinterlegt werden, anstatt diese per Datenbankabfrage zu generieren.

Der Canonical-Tag

Man hält es nicht für möglich, aber die großen der Branche Google, Yahoo und Microsoft haben sich zusammengesetzt und wollen etwas gegen den unbeabsichtigten Double Content tun. Ich hab´s zuerst bei Prometeo gelesen: Ganz neu gibt es ein Linkattribut rel=”canonical”. Während wir rel=”nofollow” ja schon alle kannten, ist dies wirklich neu. Doch wozu das Ganze?

Die Idee dahinter ist, dass es häufig vorkommt, daß einzelne Seiten unter verschiedenen URLs indiziert werden, z.B.:

http://www.domain.de/seite.html

und

http://www.domain.de/seite.html?sort=DESC
http://www.domain.de/seite.html?session=ABC123 oder
http://www.domain.de/seite.html?view=print

Letzteres könnte hier z.B. eine angepasste Druckversion der Seite sein. Der Inhalt bleibt (weitgehend) gleich, nun sind aber 2 URLs im Suchmaschinenindex. So weit, so schlecht. Nun soll man also den Suchmaschinen sagen können, welches denn nun die “richtige” URL der Seite ist. Hierzu würde man im <head>-Bereich der Seite folgendes eingefügt:

<link rel=”canonical” href=”http://www.domain.de/seite.html” />

und schon ignorieren die Suchmaschinen die Variante mit ?view=print dahinter, und alles ist Gut.
Gerade SessionIDs sind bei einigen CMS und vielen Shop-Systemen zu einem Problem geworden, das hierdurch gelöst wird. Bei Thomas wird gezeigt, wie man zumindest den SessionIDs beikommen kann, ohne den neuen Tag zu benutzen, er verwendet hierfür einfach die .htaccess-Datei.

Für alle Wordpress-Blogger gibt es bereits ein Plugin von Yoast auch für Magento und Drupal. Übrigens, so die Aussage der “Macher” soll durch die Benutzung des Canonical-Attributs auch PageRank und Linkpower an die “Haupt”-URL weitergegeben werden. Bisher hat sich dies auf die vorhandenen - oftmals hunderte - URLs verteilt. Das freut einen natürlich besonders.

Ob die Neuentwicklung nun wirklich notwendig war, möge jeder für sich selbst entscheiden. Durch saubere Programmierung kann man solche Probleme von vornherein ausschließen. Die Möglichkeit, die eigene Nachlässigkeit durch ein solches Tag zu kurieren, verführt natürlich dazu, sich mit dem Problem eben nicht direkt auseinanderzusetzen.

Wordpress SEO - Teil 1

Dies ist der erste Teil einer Serie von Artikeln über die Möglichkeiten, die Wordpress einem SEO bietet. Wordpress hat sich in den letzten Jahren nicht nur erfolgreich als Plattform für Blogs etablieren können, sondern läßt sich mittlerweile auch als “normales” CMS einsetzen.

Inhaltsverzeichnis:

Die Struktur der Permalinks
Optimierung des Templates

Die Struktur der Permalinks

Als erstes sollte die Standardeinstellung von Wordpress geändert werden, die die Struktur der URLs bestimmt, die die einzelnen Beiträge später haben werden. Voreingestellt sind die URLs in dieser Form:

www.meinblog.de/?p=1234

Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist aus Usersicht auch völlig nichtssagend. Niemand könnte erahnen, welche Inhalte sich hinter so einer URL wohl verbergen mögen. Wäre es nicht besser, wenn es sich wie folgt darstellen würde?

www.meinblog.de/wie-bekomme-ich-mehr-besucher.html

So wüsste der User schon vor dem anklicken des Links, was ihn erwartet. Nebenbei enthält die URL jetzt auch ein paar Keywords -wenn auch keine sonderlich spannenden. Aber, wenn jemand die Frage “Wie bekomme ich mehr Besucher?” in eine Suchmaschine eingibt, stehen die Chancen gut, daß genau dieser Blogpost gefunden werden wird, und nur darum geht es doch schließlich.

In Wordpress 2.7 lassen sich die Permalinks wie folgt editieren: Im Menü unter “Settings”->”Permalinks” sieht es so aus:
Wordpress 2.7 Permalink Einstellungen

Hier muss als Erstes der letzte Punkt “Custom Structure” ausgewählt und in das Feld daneben - für unser Beispiel oben - das Format “/%postname%.html” eingetragen werden. Noch schnell auf “Save Changes” geklickt. Fertig.

Natürlich kann man auch andere URL-Formate vorgeben, es stehen reichlich Möglichkeiten zur Verfügung, sich sein ganz eigenes Wunschformat einzurichten. Wordpress stellt hierfür eine Reihe von Tags zur Verfügung, die sich auch untereinander kombinieren lassen:

%year%
fügt das Jahr, in dem der Artikel geschrieben wurde in die URL ein.

%monthnum%
fügt den Monat, in dem der Artikel geschrieben wurde in die URL ein.

%day%
fügt den Tag, in dem der Artikel geschrieben wurde in die URL ein.

%hour%
die Stunde aus der Uhrzeit, zu der der Artikel veröffentlicht wurde.

%minute%
die Minute aus der Uhrzeit, zu der der Artikel veröffentlicht wurde.

%second%
entsprechend die Sekunde aus der Uhrzeit.

%postname% (wie oben)

%post_id%
Die interne ID des Artikels in Form einer forlaufenden Zahl.

%category%
Fügt den Namen der Kategorie unter der der Post veröffentlicht wird ein.

%tag%
Wenn man Tags benutzt, können auch die in die URL aufgenommen werden.

%author%
Und zu guter Letzt, der Name des Autors.

Dass man das Datum des Posts in die URL aufnimmt, sieht man relativ häufig, Stunde, Minute oder gar die Sekunde ist eher selten, ich persönlich habe noch kein Blog gesehen, dass diese Möglichkeit nutzt.

Das Datum wird meist in Kombination mit dem Titel genutzt, solche URLs sehen dann so aus:

www.meinblog.de/31/12/2008/wie-bekomme-ich-mehr-besucher.html
Um dies zu erreichen müsste man in das “Custom Structure”-Feld dieses eintragen:
/%day%/%monthnum%/%day%/%postname%.html

Beliebt ist auch die Kombination aus Kategorie und Titel, z.B. so:

www.meinblog.de/traffictipps/wie-bekomme-ich-mehr-besucher.html
Hierzu muss folgendes in das “Custom Structure”-Feld dieses eingetragen werden:
/%category%/%postname%.html

Es stehen also unendlich viele Variationen zur Verfügung, wenn man die Möglichkeiten von Wordpress ausreizt. Ich persönlich setze auf das Muster aus dem Beispiel ganz oben und bin damit bisher gut gefahren.

Die einflußreichsten SEO-Blogs 2009 - Vorwahlen

Die deutsche SEO-Landschaft wird um einen Preis reicher. Gesucht wird der einflußreichste SEO-Blogger 2009 und nur Ihr entscheidet wer gewinnt.

Es gibt gefühlte 234.721 Blogs zum Thema SEO (inklusive diesem hier), zu nahezu jedem Thema das SEOs beschäftigt finden sich unzählige Artikel (die sich zum Teil auch widersprechen). Auf wen soll/kann man also hören? Wer weiß wirklich weiter, und wer schwafelt nur? Gerade Einsteiger tun sich damit natürlich schwer und finden sich viele Halbwahrheiten gegenüber.

Damit ist künftig Schluß, denn die, die wirklich relevant sind, werden von uns von Euch ausgezeichnet und wir stiften den Preis.

Mitmachen ist angesagt
Ihr könnt mitbestimmen, wer gewinnen soll. Schreibt in Eurem Blog einen Artikel und erklärt, wer der einflußreichste SEO-Blogger 2009 werden soll und warum! Natürlich könnt Ihr Euch auch selbst vorschlagen :-) oder auch mehrere. Verlinkt dabei auf diesen Beitrag, damit ich von Eurem Vorschlag auch erfahre. (Dank an Schnipsel)

Alle Vorschläge werden bis zum 31.03.2009 gesammelt und dann findet die öffentliche Wahl statt.

Unter allen Teilnehmern wird eines unserer Linkbuilding-Pakete verlost!

Also, ich bitte um rege Beteiligung! :-)