Dies ist der erste Teil einer Serie von Artikeln über die Möglichkeiten, die Wordpress einem SEO bietet. Wordpress hat sich in den letzten Jahren nicht nur erfolgreich als Plattform für Blogs etablieren können, sondern läßt sich mittlerweile auch als “normales” CMS einsetzen.
Inhaltsverzeichnis:
Die Struktur der Permalinks
Optimierung des Templates
Die Struktur der Permalinks
Als erstes sollte die Standardeinstellung von Wordpress geändert werden, die die Struktur der URLs bestimmt, die die einzelnen Beiträge später haben werden. Voreingestellt sind die URLs in dieser Form:
www.meinblog.de/?p=1234
Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist aus Usersicht auch völlig nichtssagend. Niemand könnte erahnen, welche Inhalte sich hinter so einer URL wohl verbergen mögen. Wäre es nicht besser, wenn es sich wie folgt darstellen würde?
www.meinblog.de/wie-bekomme-ich-mehr-besucher.html
So wüsste der User schon vor dem anklicken des Links, was ihn erwartet. Nebenbei enthält die URL jetzt auch ein paar Keywords -wenn auch keine sonderlich spannenden. Aber, wenn jemand die Frage “Wie bekomme ich mehr Besucher?” in eine Suchmaschine eingibt, stehen die Chancen gut, daß genau dieser Blogpost gefunden werden wird, und nur darum geht es doch schließlich.
In Wordpress 2.7 lassen sich die Permalinks wie folgt editieren: Im Menü unter “Settings”->”Permalinks” sieht es so aus:

Hier muss als Erstes der letzte Punkt “Custom Structure” ausgewählt und in das Feld daneben - für unser Beispiel oben - das Format “/%postname%.html” eingetragen werden. Noch schnell auf “Save Changes” geklickt. Fertig.
Natürlich kann man auch andere URL-Formate vorgeben, es stehen reichlich Möglichkeiten zur Verfügung, sich sein ganz eigenes Wunschformat einzurichten. Wordpress stellt hierfür eine Reihe von Tags zur Verfügung, die sich auch untereinander kombinieren lassen:
%year%
fügt das Jahr, in dem der Artikel geschrieben wurde in die URL ein.
%monthnum%
fügt den Monat, in dem der Artikel geschrieben wurde in die URL ein.
%day%
fügt den Tag, in dem der Artikel geschrieben wurde in die URL ein.
%hour%
die Stunde aus der Uhrzeit, zu der der Artikel veröffentlicht wurde.
%minute%
die Minute aus der Uhrzeit, zu der der Artikel veröffentlicht wurde.
%second%
entsprechend die Sekunde aus der Uhrzeit.
%postname% (wie oben)
%post_id%
Die interne ID des Artikels in Form einer forlaufenden Zahl.
%category%
Fügt den Namen der Kategorie unter der der Post veröffentlicht wird ein.
%tag%
Wenn man Tags benutzt, können auch die in die URL aufgenommen werden.
%author%
Und zu guter Letzt, der Name des Autors.
Dass man das Datum des Posts in die URL aufnimmt, sieht man relativ häufig, Stunde, Minute oder gar die Sekunde ist eher selten, ich persönlich habe noch kein Blog gesehen, dass diese Möglichkeit nutzt.
Das Datum wird meist in Kombination mit dem Titel genutzt, solche URLs sehen dann so aus:
www.meinblog.de/31/12/2008/wie-bekomme-ich-mehr-besucher.htmlUm dies zu erreichen müsste man in das
“Custom Structure”-Feld dieses eintragen:
/%day%/%monthnum%/%day%/%postname%.html
Beliebt ist auch die Kombination aus Kategorie und Titel, z.B. so:
www.meinblog.de/traffictipps/wie-bekomme-ich-mehr-besucher.htmlHierzu muss folgendes in das
“Custom Structure”-Feld dieses eingetragen werden:
/%category%/%postname%.html
Es stehen also unendlich viele Variationen zur Verfügung, wenn man die Möglichkeiten von Wordpress ausreizt. Ich persönlich setze auf das Muster aus dem Beispiel ganz oben und bin damit bisher gut gefahren.